Ausflug ins Marketing – Was versteht man unter „USP“?

5. Mai 2020 — Theresa Hammer

Auch wenn Sie selbst ganz begeistert von Ihrer neuen Geschäftsidee sind – damit Sie mit Ihrer Unternehmung auch Erfolg haben, muss Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in erster Linie beim Kunden ankommen.

Natürlich kann man zuvor nicht sicher vorhersehen, ob sich eine Geschäftsidee zum Überflieger entwickelt oder in den Kinderschuhen stecken bleibt. Die Chance, Zeit und Geld gewinnbringend einzusetzen, erhöht sich jedoch, wenn Ihr Produkt sich von dem der Wettbewerber abhebt. Dazu muss es einzigartig sein. Und hier sind wir auch schon beim Begriff „USP“ (= Unique Selling Point oder Unique Selling Proposition), welcher im Weitesten mit „Alleinstellungsmerkmal“ übersetzt werden kann.  

USP meint, dass der Kunde aus dem, was Sie anbieten, einen einzigartigen Nutzen ziehen können muss, nur so kann er von dem Produkt oder der Dienstleistung überzeugt werden und wird das Produkt haben oder die Dienstleistung nutzen wollen.

Wie kann ein solcher USP aussehen? Zunächst denkt man hier sicher an eine spezielle Funktionalität als Alleinstellungsmerkmal: Ihr Produkt bringt für den Kunden einen neuartigen Nutzen. Ist es auf diese Weise einzigartig, muss es für den Konsumenten nicht zugleich auch günstig sein. Für ein neues Feature ist dieser womöglich bereit, mehr auszugeben, als für ähnliche Produkte, die diese Einzigartigkeit nicht besitzen.

Es kann aber auch sein, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung wirtschaftlich so interessant für den Kunden ist, dass er sich davon zum Kauf bzw. zur Inanspruchnahme bewegen lässt.

Das Alleinstellungsmerkmal Ihres Produktes ist der Aufhänger für die Bewerbung Ihrer Geschäftsidee und kann vor allem in der Anfangsphase des Unternehmens ein Sprungbrett sein, damit sich Ihr Produkt auf dem Markt etablieren und gegen Ware oder Dienstleistung der Konkurrenz durchsetzen kann.

Nehmen Sie sich daher von Anfang an die Muße, den USP herauszuarbeiten und für den Kunden attraktiv hervorzuheben. Diskutieren Sie Ihre Idee mit Ihren Geschäftspartnern und lassen Sie auch unbeteiligte Dritte an Ihren Gedanken teilhaben und von diesen kritisch hinterfragen. Nur so werden Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie der USP Ihres Business beim Kunden ankommt und sich erfolgversprechend entwickeln kann.

Theresa Hammer

Über Theresa Hammer

Theresa arbeitet seit 2012 als Rechtsanwältin und hat im Jahr 2016 den Fachanwaltstitel im Verkehrsrecht erworben. Sie betreut seit mehreren Jahren laufend Mandate im Bereich IT- und Softwarelizenzrecht.

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